Elterngeld

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Frau N. Sprey
Familienservicebüro
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30974 Wennigsen (Deister)
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Allgemeine Informationen

Das Elterngeld schafft nach der Geburt eines Kindes den notwendigen Schonraum für einen guten Start in das gemeinsame Leben mit dem neuen Familienmitglied. Es soll Sie in der Frühphase der Elternschaft unterstützen, indem finanzielle Einschränkungen ausgeglichen werden. Das Elterngeld fängt einen Einkommenswegfall auf, wenn Eltern nach der Geburt für ihr Kind da sein wollen und ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen oder einschränken.

Das Basiselterngeld (angelehnt an das Elterngeld für Geburten vor dem 01.07.2015) wird insgesamt für maximal 14 Monate an Mutter und Vater gezahlt. Beide Elternteile können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann höchstens 12 Monate allein Elterngeld beziehen. Zwei weitere Monate sind für den anderen Elternteil reserviert (Partnermonate).

Elterngeld erhält, wer

  • einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat,
  • mit seinem Kind in einem Haushalt lebt,
  • dieses Kind selbst betreut und erzieht und keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt.

Weiterhin ist Voraussetzung für den Bezug von Elterngeld für insgesamt 14 Monate, dass bei einem Elternteil für mindestens zwei Monate eine Minderung des Erwerbseinkommens erfolgt (z.B. durch Elternzeit, Arbeitszeitreduzierung oder den Bezug des Mutterschaftsgeldes).

Mütter oder Väter bekommen auf Antrag in den ersten 12 Lebensmonaten ihres Kindes ein Elterngeld bis zu 1.800,00 € monatlich, abhängig vom Einkommen vor der Geburt des Kindes. Das Elterngeld beträgt grundsätzlich 67 Prozent des im Jahr vor der Geburt des Kindes bzw. vor der Mutterschutzfrist durchschnittlich erzielten bereinigten Nettoeinkommens, wobei - auch vor der Geburt nicht Erwerbstätigen - mindestens ein Betrag von 300,00 € monatlich gezahlt wird.

Das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss bzw. vergleichbare beamtenrechtliche Dienstbezüge werden auf das Elterngeld angerechnet.

Das ElterngeldPlus erkennt die Pläne derjenigen an, die schon während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter, die mit einer gewissen Stundenzahl ihrer Arbeit nachgehen wollen, haben dann die Möglichkeit, länger als bisher diese Leistung in Anspruch zu nehmen. Sie bekommen doppelt so lange Elterngeld (in maximal halber Höhe) und können so ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Wenn beide, Mutter und Vater, sich entscheiden, gleichzeitig für vier Monate jeweils 25 bis 30 Stunden in der Woche zu arbeiten und sich damit auch die Zeit mit ihrem Nachwuchs zu teilen, gibt es einen zusätzlichen Partnerschaftsbonus in Form von vier zusätzlichen ElterngeldPlus-Monaten pro Elternteil.

Antragstellung und Fristen
Das Elterngeld ist schriftlich zu beantragen. Den entsprechenden Antragsvordruck können Sie auf dieser Seite direkt online ausdrucken. Die Antragsfrist beträgt drei Monate ab Geburt des Kindes. Rückwirkende Zahlungen werden jedoch nur für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats geleistet, in dem der Antrag auf Elterngeld eingegangen ist.

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