Heimatmuseum in Wennigsen
Das Heimatmuseum Wennigsen befindet sich in der Oberen Mühle, einem um 1700 erbauten Fachwerkhaus. Die Obere Mühle war eine der drei Wennigser Wassermühlen. Ihr war als letze Nutzung ein Sägewerk angegliedert. 1975 wurde das inzwischen von der Gemeinde Wennigsen erworbene Gebäude unter Denkmalschutz gestellte und dem Förderkreis Heimatmuseum Wennigsen (Deister) e.V. für die Einrichtung eines Heimatmuseums zur Verfügung gestellt.
Im Jahre 2002 wurde das Mühlrad in traditioneller denkmalgerechter Bauweise erneuert und für touristische Zwecke sichtbar gemacht. Als Schaurad dreht es sich nun wieder. Im Museum können sich die Besucher einen Video-Clip über einen Mahlvorgang ansehen.
Neben Sonderausstellungen, die es zu besichtigen lohnt, ist das Museum auch an den Museumstagen geöffnet.
Wennigser Wassermühlen
Die „Obere Mühle“ war eine von drei Wassermühlen am Mühlbach. Sie trieb ein Sägewerk an.
Die „Mittlere Mühle“ lag am Feuerwehrplatz und wurde zur Bäckerei umgebaut.
Die „Klostermühle“ befand sich gegenüber vom Kloster und wurde 1960 abgerissen.
Die Sammlungen des Heimatmuseums sind in 3 Geschossen untergebracht.
Erdgeschoß:
Landwirtschaftliche Geräte, Hausschlachtung, Rund um die bäuerliche Küche Kohle- und Kalibergbau Müllerhandwerk, Amtsstube mit Druckerhandwerk
Obergeschoss:
Die "gute Stube", Schlafkammer,Kleinbürgerliche Wohn-küche Wohnkultur der 50-Jahre, die Dorfschule, Apotheke und Drogerie, Tiere in Feld und Wald
Dachgeschoss:
Beginn der Industrialisierung, Flachsherstellung
Handwerk: Maurer, Zimmermann, Steinmetz, Schmied, Böttcher, Schuster, Schneider, Frisör











