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BREDENBECK / Neues
Löschgruppenfahrzeug schon 24 Stunden nach der Übergabe erstmals im
Einsatz
Schwere Unfälle belasten
Feuerwehrleute
Die Feuerwehren im Bereich der Bundesstraße 217
sind im vergangenen Jahr immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen
gerufen worden. Mit dem Ausbau dieser stark befahrenen Straße nimmt die
Unfallzahl kaum ab. Von der Polizei wurde bereits festgestellt, dass
zwischen Steinkrug und Holtensen jetzt noch stärker gerast werde. Die
Ortsfeuerwehr Bredenbeck zog in ihrer Jahreshauptversammlung wieder eine
erschreckende Bilanz schwerer Unfälle.
Während der Jahreshauptversammlung im Gasthaus
Seidensticker gab Ortsbrandmeister Wolfgang Schröder einen Überblick
über die vielen Aktivitäten der Ortswehr. Auch Jugendfeuerwehr und
Musikzug zogen Bilanz. Einen breiten Raum nahmen die Berichte über
Hilfeleistungen ein, die von den Mitgliedern oft unter schwersten
körperlichen und seelischen Belastungen erbracht wurden.
Die Bredenbecker Feuerwehr rückte zu Unfällen in Evestorf und
Holtensen aus und half nach einem tragischen Unfall bei Bennigsen. Es
galt, Schwerstverletzte zu bergen. Trotz größter Schnelligkeit hätten
die Rettungskräfte nicht verhindern können, dass zwei Menschen
starben, betonte Schröder. Der Ortsbrandmeister hob hervor, wie
notwendig die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges gewesen
sei. "Das neue Fahrzeug war kaum 24 Stunden in Bredenbeck, als es
schon zu einem schweren Verkehrsunfall in Holtensen ausrücken
musste," sagte Schröder. Die Technik habe sich dabei bereits
bestens bewährt.
Schröder erinnerte daran, dass das alte Fahrzeug bereits im Frühjahr
nicht mehr vom TÜV abgenommen und daher stillgelegt worden sei.
"Wir waren dann bis zur Übernahme des neuen Fahrzeuges am 16.
Oktober über ein halbes Jahr ohne komplette Ausrüstung." Die
Holtenser Feuerwehr habe zur Unterstützung mit ihrem
Löschgruppenfahrzeug immer zur Verfügung gestanden, und von Bredenbeck
sei ein Anhänger mit wichtigem Gerät ständig bereitgehalten worden.
Der Ortsbrandmeister sprach die Hoffnung aus, dass die Gemeinde
zukünftig rechtzeitig die Ersatzbeschaffung beschließen und die
notwendigen verkehrstauglichen Fahrzeuge zur Verfügung stellen möge.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Rosmarie Degenhardt-Reinders
betonte in ihrem Grußwort, der Gemeinde könne keine Verzögerung
angelastet werden, und zeigte den langen Weg der Beschaffung und der
entsprechenden Formalitäten auf.
Kreisbrandmeister Bernd Keitel appellierte an die Kommunen, die neuen
Feuerschutzjacken rasch zu beschaffen. Gemeindebrandmeister Ernst Rogge
berichtete, dass diese bereits bestellt worden seien und weitere neue
Ausrüstungsstücke, wie Schutzhandschuhe, folgen sollten.
Jugendfeuerwehrwartin Britta Keitel berichtete über Aktivitäten der 47
Mitglieder zählenden Jugendgruppe. 29 Jungen und Mädchen der
Jugendfeuerwehr seien über zehn Jahre alt. Der feuerwehrtechnische
Dienst habe sich im vergangenen Jahr auf 160 Stunden erstreckt, die
allgemeine Jugendarbeit auf 70 Stunden. Über 29 öffentliche Auftritte
und 39 Probeabende berichtete Musikzugführerin Susanne Bullerdieck. Zu
den Auftritten des Musikzuges zählt auch die Teilnahme am großen
hannoverschen Karnevalsumzug.
Die Ortsfeuerwehr wählte Günter Deitermann als Nachfolger für den
nach 30-jähriger Tätigkeit ausscheidenden Herbert Thiedigk zum neuen
Kassierer und bestätigte weitere Kommandomitglieder in ihren Ämtern.
Kai Liebig wurde zum Löschmeister, Heinz Rüdiger Rinker zum 1.
Hauptlöschmeister, Inga Focke zur Oberfeuerwehrfrau, Ulrich Zirke zum
Hauptfeuerwehrmann befördert.
paa
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