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Wolfgang Schröder ist
während der Jahreshauptversammlung mit überwältigender Mehrheit in
seinem Amt als Bredenbecker Ortsbrandmeister bestätigt worden.
Er führt damit die Ortsfeuerwehr auch in den nächsten sechs Jahren an.
Einen Riesenerfolg hatte im vergangenen Jahr die Werbeaktion der
Feuerwehr: 141 neue Mitglieder sind von Helmut Schneehage und Günter
Deitermann im Jahr 2001 geworben worden. Damit ist die Mitgliederzahl von
471 auf 612 angestiegen. Noch während der Versammlung trat auch die
Ortsbürgermeisterin Bärbel Back (SPD) spontan in die Wehr ein.
Die beiden Feuerwehrleute Deitermann und Schneehage waren im vergangenen
Jahr unermüdlich von Tür zu Tür gezogen. "Wie viele Klinken wir
betätigt haben, weiß ich gar nicht mehr, doch es waren sicherlich
mehrere hundert", berichtete Deitermann. Die Aktion wird fortgesetzt.
"Jetzt streben wir die Zahl 700 an", sagte Deitermann
selbstbewusst.
Großen Respekt für die Arbeit, besonders aber für die erfolgreiche
Werbung, zollte Bürgermeisterin Renate Borrmann der Wehr. "Ich bin
völlig überwältigt von Ihrem Einsatz. Wenn Sie so weitermachen, dann
haben Sie im Jahre 2006 alle rund 3 000 Bredenbecker Bürger als
Mitglieder geworben", sagte sie. Auch Gemeindedirektor Ewert lobte
die Arbeit der Wehr. "Die Mitgliederwerbung der Wehr ist beispielhaft
- Hut ab", sagte er.
Ewert versprach der Wehr, dass die schon lange geplante Absauganlage für
das Feuerwehrgerätehaus noch in diesem Jahr realisiert werde. Auch die
Ortsbürgermeisterin Bärbel Back versprach, die Wehr so gut es gehe zu
unterstützen. Regionsbrandmeister Bernd Keitel, der selbst aus Bredenbeck
kommt, forderte die Gemeinde auf, künftig wieder Geld für Musikzüge,
und damit für die Jugendarbeit, zur Verfügung zu stellen. "Zudem
muss das alte Schulgebäude, in dem die Wehr untergebracht ist, von Grund
auf saniert werden", meinte er.
Ohne Probleme verliefen die zahlreichen Wahlgänge, allen voran die des
Ortsbrandmeisters. Mit überwältigender Mehrheit votierten die Mitglieder
für den Amtsinhaber Wolfgang Schröder, der ohne Gegenkandidat antrat.
Gemeindebrandmeister Ernst Rogge hatte zuvor noch einmal die Verdienste
von Schröder gewürdigt.
Bestätigt werden mussten zudem die neu gewählte Jugendwartin Inga Focke,
Musikzugführerin Britta Keitel, ihre Stellvertreterin Sarah Christoffers,
der Sicherheitsbeauftragte Udo Reiche sowie der Erste Maschinist Heinz
Rüdiger Rinker.
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