Dies und Das

Pressemitteilung in der Hannoversche Allgemeine Zeitung vom Sa. 05.05.01

 

 Bredenbeck / Philipp Held hat mit seinem Antrag Erfolg 

Eine Briefmarke zum 250. Geburtstag von Adolph Freiherr Knigge

 

Aus Anlass des 250. Geburtstages von Adolph Freiherr Knigge, dem bekanntesten Sohn Bredenbecks, hat das Bundesfinanzministerium eine Sonderbriefmarke mit einem Porträt von Knigge genehmigt. 
Zu verdanken hat Bredenbeck und damit Wennigsen diese bislang einmalige Geschichte Philipp Held, dem Vorsitzenden des Heimatbundes.

Zehn Grafiker sitzen nun an ihren Entwürfen, von denen einer von einer unabhängigen und ehrenamtlichen Jury der Deutschen Post AG ausgewählt und später als Briefmarke gedruckt wird. „1997 wurde bei uns im Vorstand die Idee geboren, zum 250. Geburtstag von Knigge etwas Besonderes zu machen“, sagte Held.
Dass es im Jahre 2002 eine Feier und etliche Aktionen rund um das Leben und Wirken des berühmtesten Sohnes des Dorfes geben solle, das sei klar gewesen.

Jubilar: Zu seinem 250. Geburtstag gedenkt die Post des Feiherrn Adolph Knigge (* 16. Oktober 1752, + 6. Mai 1796) mit einer Sonderbriefmarke.
                                                           Emmert

„Was fehlte, war ein besonderer Höhepunkt für das Knigge-Jahr“, sagte Held. Und so kam er auf die Idee, an die Deutsche Post AG zu schreiben, um Knigge für eine Briefmarke ins Gespräch zu bringen.
„Zuständig für Briefmarken und deren Genehmigung ist allerdings das Finanzministerium“, sagte Held. Dorthin stellte Held im Februar 1998 einen entsprechenden Antrag. „Von dort bekam ich dann die Antwort, dass unser Antrag zur Prüfung aufgenommen wurde, dass aber mit einer Entscheidung erst ein Jahr vor dem entsprechenden Erscheinungsjahr zu rechnen sei“, erklärte Held. Als er nun die positive Entscheidung des Ministeriums aus Berlin bekommen habe, sei er in stillen Jubel ausgebrochen. „So richtig damit gerechnet habe ich nicht“, gestand Held. Als er dann noch erfuhr, dass aus rund 1000 Vorschlägen ausgerechnet sein Antrag mit weiteren 56 für das Jahr 2002 angenommen worden sei, da „war ich ganz aus dem Häuschen und sehr stolz“.
Zur Auflage machte das Ministerium, dass Held in zehnfacher Ausfertigung Informationsmaterial, Bücher und Bilder des Freiherren zur Verfügung stellt, das an zehn Grafiker weitergegeben wurde. Um genügend gutes Material zusammenzubekommen, sprach Held Ernst-August Freiherr Knigge aus Leveste an, der der Verwalter der Nachlässe ist. „Er hat mich sehr unterstützt“, freut sich Held.
Jetzt warten Held und seine Mitstreiter im Heimatbund gespannt auf eine Entscheidung der Jury, wie denn die Briefmarke aussehen soll und welchen Wert sie trägt. „Selbstverständlich werden wir uns zum Erscheinungstag etwas besonderes einfallen lassen“, erklärte Held.
 em



letzte Änderung: 26.09.01