| Dies
und Das
|
|
| Pressemitteilung in der Hannoversche
Allgemeine Zeitung vom Mi. 23.01.2002
Bredenbeck / 56-Cent-Wertzeichen erscheint am 7. Februar |
|
|
Post bringt Sondermarke zum 250 Knigge-Geburtstag heraus |
|
|
|
|
|
|
Erinnerung an den Sammler der Benimmregeln: die
Sondermarke zum Geburtstag des Freiherrn Knigge.
Emmert
|
|
|
|
|
Die Deutsche Post AG bringt am 7. Februar bundesweit eine Sonderbriefmarke anlässlich des 250. Geburtstages von Adolph Freiherr Knigge heraus. Das Porträt des Adeligen vom Deister ziert die 56-Cent-Marke, die von dem Hamburger Grafiker und Designer Peter Nitzsche entworfen wurde Die
Sonderbriefmarke ist offenbar nicht zuletzt dem persönlichen Einsatz von
Philipp Held, Vorsitzender des Heimatbundes Bredenbeck, zu verdanken.
„Insgesamt wurden für das Jahr 2002 gut 1000 Vorschläge für
Sondermarken gemacht, und deshalb bin ich sehr stolz, dass es mir gelungen
ist, unsere Idee unter den 57 Sondermarken, die in diesem Jahr
herauskommen, zu platzieren“, sagt Held. |
|
| em | |
|
|
|
|
Stichwort Adolph Freiherr Knigge Adolph Freiherr Knigge wurde am 16. Oktober 1752 in Bredenbeck geboren und starb am 6. Mai 1796 in Bremen. Berühmt gemacht hat ihn sein Werk "Über den Umgang mit Menschen", das 1788 in zwei Bänden erschien. Noch heute gehört das Werk, im Volksmund "der Knigge" genannt, zum Standard aller Benimmregeln. Der Schriftsteller wurde nach seinem Jurastudium von 1769 bis 1722 in Göttingen und Assessortätigkeit in Kassel auf Vorschlag von Goethe Weimarer Kammerherr. 1790 wurde Knigge zum Oberhauptmann in Bremen befördert und war von 1780 bis 1784 zudem führendes Mitglied des Illuminaten-Ordens. Knigge schrieb nach seinem Hauptwerk überwiegend witzig-ironische Romane, Satiren, Dramen sowie politische Werke. Dass Knigge unter anderem auch sechs Klaviersonaten und Fagottkonzerte komponierte, wissen allerdings nur Fachleute. Noch heute leben einige der Nachfahren des Freiherrn in Bredenbeck. em |
|
|
|